apnea_ok Sicherheitshinweise

WICHTIGER WARNHINWEIS

Die Nutzung dieser App erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Trockentraining, Atem- und Apnoe-Übungen an Land können zu Schwindel und Bewusstlosigkeit (Blackout) führen.
  • Wenn du krank bist oder du dich unwohl fühlst, unterbreche das Training bis du dich wieder besser fühlst!
  • Wenn du vor kurzem krank warst, beginne mit einem leichten Training und gehe nicht an deine Grenzen!
  • Training, Atem- und Apnoe-Übungen im Wasser können zu Unterkühlung, Schwindel und Bewusstlosigkeit ( Blackout ) führen. Ohne qualifizierte Aufsicht führt ein Blackout im Wasser fast immer zum Tod!
  • Tauche niemals allein!
  • Tauche nur mit einem ausgebildeten Tauchpartner!

Freediving Kurse

Freediving kann eine sehr sichere Sportart sein. Trotzdem passieren jedes Jahr viele vermeidbare Unfälle aus Mangel an Wissen und Erfahrung.

Wissen und Erfahrung bekommst du bei einem professionellen Freediving Kurs. Hier lernst du unter anderem:

  1. Unfall-Prävention: Ein großer Teil der Freediving Ausbildung besteht darin, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, dass es garnicht erst zu einem Unfall kommt. Du lernst die richtige Atmung, vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen und -technik.
  2. Rettungsmaßnahmen: Sollte es doch zu einem Unfall kommen, hast du in einem Freediving-Kurs alle wichtigen Handgriffe gelernt, um sie in dieser anstrengenden und aufregenden Situation korrekt anwenden zu können.
  3. Physiologisches Verständnis: In einem Kurs lernst du viele körperliche Zusammenhänge, die beim Freediving relevant sind. Wusstest du z.B., dass es einen Zusammenhang gibt zwischen deiner Atmung, den Gaskonzentrationen in der Luft und deinem Blut und dem Säuregehalt deiner Körperflüssigkeiten? Du lernst außerdem ganz konkret die feinen Signale deines Körpers zu deuten, bevor es gefährlich wird.
  4. Druckausgleichstechnik: Fehlerhafter Druckausgleich kann zu schweren Barotraumen (Druckverletzungen von Trommelfell oder Lunge) führen. Diese Techniken müssen unter Aufsicht erlernt werden.
  5. Die „Never Dive Alone“-Regel: Eine App ersetzt niemals die direkte Überwachung durch einen zertifizierten Sicherungstaucher. Eine App kann dich nicht aus dem Wasser ziehen oder Erste Hilfe leisten, wenn du das Bewusstsein verlierst.

Dein Weg zur offiziellen Zertifizierung

Wenn du ernsthaft tiefer tauchen oder deine Zeit im Wasser sicher verlängern möchtest, solltest du eine Zertifizierung bei einer der weltweit anerkannten Organisationen anstreben. Ein „Level 1“ oder „Foundation“ Kurs dauert meist nur 2–3 Tage und verändert dein Verständnis für den Sport komplett.

Die großen Verbände im Überblick:

VerbandFokus
AIDADer Pionier der Freediving-Zertifizierungen.
Starker Fokus auf den Wettkampfsport, sehr detaillierte Theorie.
SSI (Free Diving)Sehr strukturiertes Lehrsystem mit exzellenten digitalen Unterlagen zum Self-Paced-Learning spart Zeit im Kurs.
Weltweit hohe Tauchbasis-Dichte.
PADI (Freediver)Das größte Taucher-Netzwerk weltweit. Ideal, wenn du im Urlaub spontan einen Kurs machen möchtest.
MolchanovsVon Spitzen-Freedivern entwickelt. Fokus auf kontinuierliche Bildung und eine starke Community.